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Josef Rüther

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Josef Rüther
Geboren am 1881/05/22
Geboren in Assinghausen
Gelebt in Brilon
Gestorben am 1972/11/16
Gestorben in Brilon

Biographie[Bearbeiten]

Geboren am 22. März 1881 in Assinghausen.

Josef Rüther um 1908

1901 Abitur am Gymnasium Paderborn.

1904 Abschluß des Theologiestudiums in Paderborn.

1906 erste Lehrerprüfung und Ausbildungszeit am Gymnasium Paderborn.

1909 Hilfslehrerstelle am Gymnasium Petrinum Brilon.

1910 erst Oberlehrer, dann Studienrat am Gymnasium Petrinum Brilon

1923 Beteiligung an der Initiative zum Bau der Friedenskapelle auf dem Borberg.

1924 Gründung einer Briloner Ortsgruppe des Friedensbundes deutscher Katholiken. 

1933 nach Denunziation Suspendierung vom Schuldienst und Berufsverbot.

1938 endgültiges Schreibverbot.

Josef Rüther mit Ehefrau

1939 Verhöre und Beobachtung durch die Gestapo.

1944 zeitweilige Verhaftung. Von September 1944 bis Kriegsende versteckt sich J. Rüther vor der Gestapo

1969 Ehrenring der Stadt Brilon für sein heimatkundliches Engagement


Von 1910 bis 1922 unterrichtete er als Studienrat in Brilon. In der Weimarer Zeit wurde er Mitglied des Provinziallandtags. Er schrieb teilweise unter dem Pseudonym "J. von Hilbrinxen" philosophisch-politische Beiträge für den Windthorst-Bund und politische Zeitschriften.

Von 1923 bis 1929 war er Vorstandsmitglied des Sauerländischen Heimatbundes und Schriftleiter der Zeitschrift Trutznachtigall (später Heimwacht) des Sauerländer Heimatbundes. 


Er starb am 16. November 1972 in Brilon.

Werke[Bearbeiten]

Geschichtliche Heimatkunde des Kreises Brilon. Bigge: Josefs-Druckerei 1920

Im Spiegel der Dinge. Paderborn: Bonifacius-Druckerei 1920

Der katholische Staatsgedanke. Berlin: Germania 1925

Das Land der roten Erde. Ein Heimatbuch. Münster: Aschendorff 1927

Der Kreis Brilon. Münster: Regensberg 1951

Heimatgeschichte des Landkreises Brilon. Münster: Regensberg, 1956.

Weblinks[Bearbeiten]

Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren


  

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