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Ruhraue Bigge

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Lage[Bearbeiten | edit source]

Die Ruhraue liegt etwa im Nordwesten des Olsberger Stadtteils Bigge.

Geschichte[Bearbeiten | edit source]

Planungen[Bearbeiten | edit source]

In den 1950er Jahren wurde im Zuge der Ruhrregulierung der Flusslauf in ein künstlich angelegtes Flussbett verlegt. Anfang 1999 begannen dann die Planungen zur Renaturierung der Oberen Ruhr. Im Herbst 2002 konnte das Konzept zur naturnahen Entwicklung von 81,7 km Flusslauf - 14,75 km davon im Bereich der Stadt Olsberg - fertiggestellt werden. Im Frühjahr 2004 wurden konkrete Planungen für das Stadtgebiet aufgenommen und nachdem im Mai 2005 die Zuwendungen des Landes bewilligt und wenig später die wasserrechtliche Genehmigung erteilt wurde, konnte mit den Maßnahmen am ersten Bauabschnitt, der Ruhraue, begonnen werden.

Eröffnung[Bearbeiten | edit source]

Am Montag, 3. Juli 2006, fand die offizielle Eröffnung der Ruhraue in Bigge statt. Bürgermeister Reuter konnte neben dem nordrheinwestfälischen Umweltminister Eckhard Uhlenberg auch Landrat Karl Schneider und den Landtagsabgeordneten Hubert Kleff begrüßen. Nach einem Grußwort des Landrats wurde das symbolische Band durch Bürgermeister und Minister durchtrennt und das Gebiet offiziell eröffnet.


Zahlen / Fakten[Bearbeiten | edit source]

Insgesamt wurden bei den Renaturierungsmaßnahmen 12.000 m³ Erde bewegt und 4.500 m² neue Wasserfläche geschaffen. Das Gelände der Ruhraue in Bigge ist ca. vier Hektar groß.

Zugang / Barrierefreiheit[Bearbeiten | edit source]

Der Zugang zur Ruhraue und alle Wege wurden behindertengerecht angelegt. Eine kleine Erhöhung bietet Rollstuhlfahrern die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Gelände zu verschaffen.

Im Bereich der Stadt beliefen sich die Projektkosten auf ca. 740.000 Euro, wovon das Land 80 % übernahm.

Sinn und Zweck[Bearbeiten | edit source]

Die Ruhr sollte wieder einen natürlicheren Verlauf bekommen und Ausgleichsflächen bspw. auch für Hochwasser geschaffen werden. Die gesamten Maßnahmen wurden notwendig, da die meisten Fließgewässer in NRW nicht mehr den neuen EU-Richtlinien entsprächen, so Minister Uhlenberg. 

In Bigge ist mit der Ruhraue letztlich ein Projekt mit Mehrfachnutzen entstanden: Die Ruhr erhält ein Stück Natur zurück und gleichzeitg mehr Platz, was dem Hochwasserschutz dient, und für die Bürger und Gäste entwickelt sich ein schönes Areal, das zum Spazieren gehen und Natur erleben einlädt. Erreichen kann man die Ruhraue über die Schule für Körperbehinderte. Ein Hinweisschild ist an der Stadionstraße angebracht. Zudem gibt es noch einen Zugang an der Antfelder Straße (Industriestraße), der unter der Eisenbahnbrücke herführt.

Quellen[Bearbeiten | edit source]

Ruhraue Bigge